Eine MoscheeMasjid auf Arabisch, „Ort der Niederwerfung“ — ist der Ort, an dem sich Muslime zum Gebet versammeln. Über das Gebet hinaus dienen Moscheen als Zentren des Gemeinschaftslebens: Orte des Lernens, der Wohltätigkeit und der Versammlung.567

Häuser, errichtet für das Gedenken Gottes

Der Quran beschreibt Moscheen als Orte, die für den Gottesdienst und das Gedenken Gottes errichtet wurden:

"(Solche Lampen gibt es) in Häusern, für die Allah erlaubt hat, daß sie errichtet werden und daß darin Sein Name genannt wird."

— Quran 24:36 (Bubenheim & Elyas)2

Er beschreibt auch, wer sie am Leben erhält — jene mit aufrichtigem Glauben:

"Gewiß, Allahs Gebetsstätten bevölkert nur, wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, das Gebet verrichtet, die Abgabe entrichtet und niemanden außer Allah fürchtet."

— Quran 9:18 (Bubenheim & Elyas)1

Und er warnt vor denen, die verhindern würden, dass Gottes Name in ihnen genannt wird:

"Und wer ist ungerechter, als wer verhindert, daß an Allahs Gebetsstätten Sein Name genannt wird?"

— Quran 2:114 (Bubenheim & Elyas)3

Die drei heiligsten Moscheen

Der Islam hält drei Moscheen in besonderer Ehre — so sehr, dass der Prophet ﷺ sie als Orte hervorhob, für die sich eine Reise lohnt:

"Do not set out on a journey except for three mosques: Al-Masjid al-Haram, the Mosque of the Messenger ﷺ, and the Mosque of Al-Aqsa."

— Sahih al-Bukhari 1189 (Englisch)4

Dies sind Al-Masjid al-Haram in Mekka (die die Kaaba umgibt und im Mittelpunkt der Hajj steht), die Moschee des Propheten (Al-Masjid an-Nabawi) in Medina und die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem.

Ein Zentrum der Gemeinschaft

Seit der Zeit des Propheten ﷺ ist die Moschee mehr als ein Gebäude für Rituale: Es ist der Ort, an dem die Gemeinschaft gemeinsam betet, lernt, Wohltätigkeit organisiert und sich zu den großen Festen versammelt. Jeder darf zum Gebet eintreten, unabhängig von der Herkunft.

Kurz gesagt

Die Moschee ist das Gotteshaus und Herz des Gemeinschaftslebens im Islam — ein Ort, errichtet für das Gedenken Gottes, offen für alle Gottesdienstbesucher, wobei die Moscheen von Mekka, Medina und Jerusalem als die heiligsten gelten.