Sure Al-A'la, „Der Allerhöchste“, ist die siebenundachtzigste Sure — 19 Verse, die in Mekka offenbart wurden.1 Der Prophet ﷺ pflegte sie zusammen mit Al-Ghashiyah in den Gebeten der beiden Feste und am Freitag zu rezitieren,4 und er nannte sie unter den Suren, die sich eignen, eine Gemeinde zu leiten, zu der (im englischen Wortlaut der Quelle) "the old, the weak and the needy" gehören.5
Worum es geht
Sie beginnt mit einem Gebot des Lobpreises: „Preise den Namen deines höchsten Herrn“, „Der erschafft und dann zurechtformt“ „und Der das Maß festsetzt und dann rechtleitet“ „und Der die Weide hervorbringt“ „und sie dann zu dunkelbrauner Spreu macht“. Dann gibt sie dem Propheten ﷺ ein Versprechen über die Offenbarung selbst: „Wir werden dich lesen lassen, und dann wirst du nichts vergessen“, „außer dem, was Allah will.“ ... „Und Wir werden dir den Weg zum Leichteren leicht machen.“2
Die zweite Hälfte handelt davon, wem die Ermahnung nützt. „Bedenken wird jemand, der gottesfürchtig ist.“ „Meiden aber wird es der Unseligste“. Dann kommt ihr zentraler Vers: „Wohl ergehen wird es ja jemandem, der sich läutert“ „und des Namens seines Herrn gedenkt; so betet er.“ „Nein! Vielmehr zieht ihr das diesseitige Leben vor“, „während das Jenseits besser und beständiger ist.“ Die Sure endet damit, diese Botschaft in eine lange Reihe zu stellen: „Dies ist wahrlich in den früheren Blättern (enthalten)“, „den Blättern Ibrahims und Musas“.3
Warum sie wichtig ist
Al-A'la wird im muslimischen Gottesdienst oft gehört, im Freitags- ebenso wie im Festgebet. Ihre kurze Bestimmung des Erfolgs — sich läutern, Allahs gedenken und beten — und ihre Warnung davor, das Diesseits vorzuziehen, fassen die Ethik der frühen Suren zusammen, die sie auch als die Botschaft Ibrahims und Musas darstellt. Um Al-A'la auf Arabisch mit Übersetzungen und Rezitation zu lesen, öffne sie auf Quran.com.